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Willy Scharnow-Preis 2015 geht an Gesellschaft für Reisevertriebssysteme, Thomas Cook Touristik und Young Travel Industry Club

Ebenfalls Auszeichnungen für Garmisch-Partenkirchen Tourismus und Winterberg Touristik

Die Willy Scharnow-Stiftung für Touristik hat am 10. März 2016 auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin den Willy Scharnow-Preis 2015 verliehen. Fünf Unternehmen wurden für ihre herausragenden und beispielhaften Konzepte zur Aus- und Weiterbildung im Tourismus ausgezeichnet. Durch die Feier führte Stiftungsgeschäftsführer Walter Krombach. In seinem kurzen historischen Rückblick auf die Tradition des Willy Scharnow-Preises sagte Kuratoriumsvorsitzenden Klaus Laepple: „Die Jury hätte ihre Auswahl sicher gerne aus noch mehr als den diesmal nur 12 eingereichten, aber hochwertigen Bewerbungen getroffen; vielleicht ist die Zurückhaltung aber auch auf eine gewisse Inflation touristischer Awards in den letzten Jahren zurückzuführen“. Die Ehrung der Preisträger übernahm anschließend Juryvorsitzender Hans-Gustav-Koch.

Gewinner und Projekte im Überblick

Den 1. Preis - dotiert mit 3.000 Euro – erhielt die Gesellschaft für Reisevertriebssysteme. Sie arbeitet mit ihrem Projekt „Zukunft sichern“ dem Fachkräftemangel erfolgreich entgegen. Es werden im Unternehmen jährlich etwa 10 Tourismuskaufleute ausgebildet, die den Bedarf an qualifiziertem Personal nicht decken können. Dadurch entstand die Idee, branchenfremde Mitarbeiter, wie beispielsweise Bürokaufleute, zu qualifizieren. Die Schulungsphase dauert rund 12 Monate und gibt den Teilnehmern touristisches Basiswissen sowie technisches Know-How an die Hand. Seit 2013 haben 25 Mitarbeiter die Schulung erfolgreich abgeschlossen und können nun als Fachkräfte innerhalb des Unternehmens eingesetzt werden.

Den 2. Preis und 2.000 Euro wurde der Thomas Cook Touristik GmbH für ihr Projekt „Online Business Camp“ zuerkannt. Ausgehend von der Frage, wie die Social Media Pflege schnell in den Büroalltag integriert werden kann, entwickelte Thoms Cook dieses Projekt. Wissensvermittlung und Wissenstransfer sollen während des Aufenthaltes in einer Urlaubsdestination durch praktische Übungen und Gruppenarbeit stattfinden. Themen sind dabei Facebook, Instagram und Online-Texte. Angeleitet werden die Teilnehmer von 3 Online-Profis. Es sollen Hemmschwellen gegenüber den Onlinemedien abgebaut sowie Tipps & Tricks für die Content Erstellung ausgetauscht werden. Abgerundet werden die theoretischen Seminarteile durch Hotelbesichtigungen und Foto-Walks, bei denen das Gelernte auch mit zur Verfügung gestellten Smartphones und Tablets praktisch umgesetzt werden kann.


Der 3. Preis, der mit 1.000 Euro dotiert ist, ging an den Young Travel Industry Club. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat der Travel Industry Club großen Erfolg in der Tourismusbranche. Neu gegründet wurde im Jahr 2014 der Young Travel Industry Club. Ziel des Clubs ist ein selbstorganisierter Networkingclub der besten Nachwuchstouristiker unter 28 Jahren. Aktuell zählt er 105 Mitglieder und ist stark am expandieren. Für die Mitglieder wurden seit seiner Gründung 14 eigene Workshops und Networkingevents angeboten, sie sind aber auch auf den Veranstaltungen des TIC willkommen. Dort besteht die Möglichkeit, in Kontakt mit erfahrenen Touristikern zu kommen und diese Kontakte für die berufliche Weiterentwicklung zu nutzen.


Weitere Auszeichnungen


Garmisch-Partenkirchen Tourismus und Winterberg Touristik wurden für ihre besonderen Projekte mit einer Urkunde geehrt.

Garmisch-Partenkirchen Tourismus führt seit 2013 einen Mitarbeiter- und Auszubildendenaustausch mit der Touristik Kühlungsborn GmbH durch. Regelmäßig werden Auszubildende vom Werdenfelser Land an die Ostsee geschickt und umgekehrt. Dieser Austausch ist für die Auszubildenden eine einmalige Chance und völlig freiwillig. Die Kosten werden vom Arbeitgeber übernommen. Die positive Auswirkung eines solchen Wechsels des beruflichen und privaten Umfeldes zeigt sich postwendend nach Rückkehr an „ihre“ Arbeitsstelle.

Die Ferienwelt Winterberg hat in Zusammenarbeit mit dem UmweltDienst Dorka eine neue und nach eigener Aussage einmalige Ausbildung zum Landschaft-Coach entwickelt. Der Landschaft-Coach soll die Natur als Erholungsraum und Quelle der Kraft erlebbar machen. Im Vordergrund steht dabei, die Begegnung mit der Landschaft selbst zu erfahren und entsprechend weiter vermitteln zu können. Es geht nicht um das Vermitteln von kognitivem, fachlichen Wissen. 

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