Im Rahmen des Partnerland-Jahres Marokko führte die Willy Scharnow-Stiftung Anfang Mai eine weitere Studienreise in das nordafrikanische Königreich durch. Kulturelle und landschaftliche Highlights erwarteten Anfang Mai die 12 Teilnehmer im Norden des Landes. Unterstützt wurde die Reise vom Staatlichen Marokkanischen Fremdenverkehrsamt.
Zwischen Gebirge und Meer, an der Schnittstelle von Atlantik und Mittelmeer, liegt Tanger, eine marokkanische Destination mit Potenzial. Die Stadt, die schon früh Künstler und Intellektuelle inspirierte, besticht durch die Gegensätze von maurischer und kolonialer Architektur. Nachdem Tanger in der jüngeren Vergangenheit touristisch eher eine Nebenrolle spielte, tritt es nach zahlreichen Hotelneubauten und der Fertigstellung der neuen Marina aus dem Schatten Agadirs und Marrakeschs heraus und ist auch für Kreuzfahrer eine beliebte Anlaufstelle.
Das im Hinterland gelegene geologisch junge Rif-Gebirge eignet sich hervorragend für Wanderungen und Trekkings. In der heiligen Stadt Chefchaouen mit ihren blau gekalkten Häusern besuchte die Gruppe ein bewahrtes Stück Andalusien in Nordmarokko, für viele Teilnehmer das Highlight der Reise. Abgerundet wurde die Rundreise durch einen Besuch im ebenfalls andalusisch geprägten Tetouan, einer UNESCO-Welterbestätte, nur 60 km östlich von Tanger gelegen und mit einer wunderschönen Altstadt.