Die „Toskana Polens“, wie der dünn besiedelte Südosten des Landes auch genannt wird, entdeckte Ende September eine Gruppe der Willy Scharnow-Stiftung. Kooperationspartner waren das Polnische Fremdenverkehrsamt Berlin, Lublin Metropolitan Tourism Organisation, Lublin und LOT Polish Airlines.

Per Flug über Warschau war das Ziel unkompliziert und schnell erreicht und die viertägige Erkundungstour konnte beginnen. Neben einer Führung durch die Altstadt von Lublin, der Besichtigung des National Museums im historischen Schloss der Stadt, stand auch ein Besuch des Lublin Open Air Village Museum – eines der größten Freiluft-Museen des Landes – auf dem Programm. Verkostet wurde bei einem Stopp in der Bäckerei Kuźmiuk Artisanal die Spezialität „Cebularz“, ein schmackhaftes traditionelles Zwiebelgebäck.

Die Studienreise umfasste darüber hinaus den Besuch inklusive Führung durch Zamość. Die Altstadt ist seit 1992 als UNESCO-Welterbe geschützt, das architektonische Wahrzeichen der polnischen Renaissancestadt ist das Rathaus am Großen Markt mit seinem 52 Meter hohen Turm und imposanter Freitreppe.

Die Stadt Kozlówka mit ihrer prachtvollen Adelsresidenz aus der Mitte des 18. Jahrhunderts inklusive Parkanlage, rundete das Reiseerlebnis ab. Eine zufälligerweise vor Ort anwesende Gräfin der Adelsfamilie Zamoyski versorgte de Reiseverkäufer aus erster Hand mit interessanten Informationen und begeisterte mit persönlichen Anekdoten.

Rundum informiert über das interessante touristische Angebot der Region und der Europäischen Kulturhauptstadt 2029 Lublin ziehen die Expedienten ein positives Fazit der kurzweiligen Fortbildungsreise.

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