Obwohl die DB uns fast einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte, konnten wir dann doch pünktlich mit 10 jungen Expis, Heiko von der Stiftung und Nikoleta von der griechischen Zentrale für Fremdenverkehr in Richtung Karpathos aufbrechen.
Wo liegt Karpathos eigentlich? Die Frage haben wir uns zugegebenermaßen alle gestellt.
Zwischen Kreta und Rhodos befindet sich die wohl authentischste Insel der Dodekanes, die sich weiter für den deutschen Markt öffnen möchte. Wir können es nach einer Woche mit Traumwetter, Traumstränden, fantastischem Essen und einzigarten Momenten absolut empfehlen.
Wir wurden am ersten Morgen von unserem „Local Hero“ Anastasia empfangen- einer echten Karpathin, die uns mit Ihrer Liebe für die Insel anstecken konnte.
Der Hauptort der Insel ist Pigadia. Von hier aus starten Bootstouren in alle Richtungen der Insel und am Abend spielt sich hier das Leben ab. Unser Hotel „Konstatinos Palace“ lag etwa einen 15-minütigen Fußmarsch entfernt, so dass wir schnell am Ort des Geschehens waren, aber auch die direkte Strandlage mit weniger Trubel genießen konnten.
Die Highlights der Info-Reise waren so vielfältig wie die Insel selbst.
Die ganztägige Bootsfahrt zu den wichtigsten und schönsten Stränden der Insel war eine tolle Abwechslung zu den Besuchen der Museen, wo wir mehr über die -immer noch stattfindenden- Ausgrabungen erfuhren.
Karpathos ist außerdem ein Hotspot für Wassersportler. Ganzjähriger Wind schaffen perfekte Bedingungen für alle Kiter und selbstverständlich durften auch wir uns beim Windsurfen ausprobieren.
Da die Griechen sehr stolz auf Ihre Traditionen und Kultur sind, bekamen wir im Bergdorf Olympos einen Einblick in das Leben, wie es auch früher schon war. Es gibt einen Verein, das Lyzeum der Griechinnen, der sich dem Erhalt der lokalen Traditionen, Tänzen und der Förderung des kulturellen Erbes der Insel widmet. Wir nahmen an einer abendlichen Tanzveranstaltung teil und eine unserer Teilnehmerinnen durfte sogar eine Tracht anprobieren- natürlich bei einer Griechin zu Hause.
Beim Besuch einer Imkerei probierten wir den leckersten Honig, wurden bei den Hotelbesichtigungen zu einem Getränk und zur Pooltestung eingeladen und beim Wassersport-Klub gab es sogar Geburtstagskuchen für eine unserer Teilnehmerinnen.
Fast jeder Tag klang bei einem entspannten Abendessen am Hafen von Pigadia aus. Die Tische mussten Teller mit Dolmades, Makarones, Salat, Tzaziki, Fava und anderen griechischen Spezialitäten tragen und niemand ging hungrig ins Bett.
Das gute Essen konnten wir uns auch erlauben, denn ein Großteil der Gruppe war für den „Run Karpathos“ angemeldet. Es wurden 1, 5 oder 10 km gelaufen und es war eine tolle Atmosphäre- wir haben unter den knapp 300 Teilnehmern gar nicht mal so schlecht abgeschnitten. Unsere Lieke wurde über die 10 km sogar 2. bei den Frauen.
Wo auch immer wir auch mit Anastasia auftauchten, wurden wir herzlich empfangen, eingeladen und waren sofort Teil der Gemeinschaft.
Die griechische Gastfreundschaft, der Flair der Insel und die Stimmung in der Gruppe haben diese Info zu einem einmaligen Erlebnis gemacht, danke!
Tamara Rieb
ReiseCenter Hamburger Meile, Hamburg