Gestartet mit einem sehr angenehmen Flug mit United Airlines ab Frankfurt, auf dem ich den Economy Plus Sitz testen durfte, landeten wir in Washington DC. Die Einreiseformalitäten waren relativ schnell erledigt und wir konnten am Nachmittag in unser erstes Hotel (Hotel Nell) einchecken. Das Hotel liegt in einem neuen trendigen Viertel allerdings etwas außerhalb vom Zentrum (mit Uber ca. 10 Minuten zur National Mall). Die Zimmer sind etwas klein, das komplette Hotel ist im Boho Stil gehalten, was sehr gut in die Umgebung passt. Beim Abendessen in der F1 Arcade konnten wir neben dem leckeren Essen auch noch unser fahrerisches Talent unter Beweis stellen und die Formel 1 Simulatoren testen 😊 Um dem Jetlag entgegenzuwirken, entschlossen sich einige Teilnehmer noch mit einem Uber zum Kapitol zu fahren, was ein wirklich empfehlenswerter Anblick am Abend ist.

Tag zwei startete mit einer Produktschulung im Büro von Destination DC. Diesen Einblick fand ich sehr informativ. Anschließend folgte eine Bus Tour durch Washington mit einem super engagierten Guide, der uns viel über die Sehenswürdigkeiten vermittelte. Die Stadt hat mich total überrascht und trotz der aktuellen Lage und Berichterstattung habe ich mich hier zu keiner Zeit unsicher o.ä. gefühlt. Es folgte ein Besuch im National Air and Space Museum. Ein spannendes Museum, das auf jeden Fall auch für Familien geeignet ist, da es sehr interaktiv gestaltet ist.

Am dritten Tag führte unsere Tour weiter ins Loudoun County und begann mit einer sehr informativen Besichtigung im George C Marshall Dodona Manor. Hier hatten wir eine Führung mit einem Guide, der uns die Geschichte und die historische Bedeutung der Person sowie des Gebäudes sehr unterhaltsam näherbrachte. Es folgte eine Hotel Besichtigung des Hotel Burg in Leesburg. Dieses kleine Boutique Hotel ist sehr besonders und hat uns alle sehr begeistert. Nach dieser blieb uns Zeit zur eigenen Verfügung, die ein paar von uns für einen Besuch in der Outlet Mall zum Shoppen nutzten 😊

Nach einer Weinprobe auf dem Endhardt Weingut in Purcelville und einer Verkostung in der Catoctin Creek Destilling Company (der ersten Brennerei seit der Prohibition in Loudoun!) folgte nach dem Abendessen ein Besuch im Mais Labyrinth. Etwas absolut besonderes, wie ich finde und ein tolles Erlebnis mit dieser lustigen Gruppe. Nachdem es alle aus dem Labyrinth geschafft hatten und wir niemanden verloren haben, folgte noch ein Cider Getränk zum Ausklang dieses tollen Tages.

Der vierte Tag begann mit einem Besuch auf dem Famers Market in Ashbrook auf dem wir das typisch amerikanische Landleben ein wenig schnuppern konnten. Weiter führte unsere Tour zum Mount Vernon (Landsitz des ersten Präsidenten George Washington). Es empfiehlt sich hier Karten vorab zu reservieren, da hier sehr viel los war. An sich können die Karten aber auch noch vor Ort erworben werden (eventuell mit etwas Wartezeit auf einen freien Slot für die Führung des Inneren des Gebäudes). Nach einer 2,5-stündigen Fahrt erreichten wir dann am Nachmittag Williamsburg. Das Abendessen konnten wir hier in einem sehr speziellen Restaurant genießen: Die Kings Arms Tavern in Colonial Williamsburg bietet ein authentisches, kulinarisches Erlebnis mit Rezepten, die im 18. Jahrhundert gekocht wurden.

Der nächste Tag war ganz der Geschichte der Gründerväter und der Kolonialzeit gewidmet. Auf dem Plan standen eine Besichtigung von Historic Jamestown, Jamestown Settlement sowie Colonial Williamsburg am Abend mit einer überaus spannenden Ghost Tour durch ein paar der historischen Gebäude. Das Dinner durften wir an diesem Tag in der Williamsburg Winery genießen mit tollem Essen, super Ambiente und perfekt abgestimmten Weinen. Tag sechs begann mit einem Spaziergang entlang des Riverwalk Landing in Yorktown gefolgt von einem Besuch im American Revolution Museum. Nach ca. 1,5 Stunden Fahrt erreichten wir dann unser letztes Ziel: Virginia Beach Unser Hotel hier, das Hyatt Place Virgina Beach, hat uns alle durch seine tolle Lage direkt am Meer begeistert. Der Nachmittag führte uns dann durch den Art District und wir konnten hier bei einer kleinen Malstunde unser kreatives Talent unter Beweis stellen. Der leider schon vorletzte Tag begann mit einem unfassbar schönen Sonnenaufgang am Meer, bei dem wir auch direkt vom Hotel aus Delfine im Meer in Strandnähe beobachten konnten. Diese tollen Tiere konnten wir dann auch bei der folgenden Kajak Tour noch einmal beobachten – ein unfassbar schönes und einmaliges Erlebnis. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung und wir haben hier den Strand und die Stadt selbst erkundet. Am letzten Tag folgte auf das sehr gute Frühstück im Hotel noch die Besichtigung des historischen Cavalier Hotels. Ein beeindruckendes Gebäude mit viel Geschichte, was unserer Reise einen schönen Abschluss gab.

Die Region und Washington als Stadt haben mich total begeistert und ich kann beides meinen Kunden absolut empfehlen auch in der aktuellen Situation sehe ich hier nach meinen persönlichen Erfahrungen keine Probleme.
Geeignet ist diese Gegend für USA Wiederholer, die unbekanntere Ecken und vielleicht nicht so touristische Gebiete erkunden möchten.

Claudia Dietl
Reisebüro Übersee, Villingen

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