Wer sich auf eine Reise in eine völlig andere Welt einlassen möchte, ist in Marrakesch genau richtig!

Zum Einstieg lernten wir die Kunst und Kultur kennen.
Im Kasbah-Viertel besichtigten wir die Saadier-Gräber und auf dem Weg zum Bahia-Palast die Souks. Wir bestaunten Fresken, Zelliges mit geometrischen Motiven (ähnlich wie Mosaike), Stuckarbeiten, Arabesken mit kalligrafischen Zitaten aus dem Koran und feine Schnitzereien aus Zedernholz.
Die Majorelle-Gärten und das Yves Saint Laurent-Museum durften natürlich auch nicht fehlen. Die Anlage gilt übrigens als einer der schönsten Gärten weltweit!

Mit unserem ersten Mittagessen im Les Jardin de la Koutoubia standen ganze vier Hotelbesichtigungen auf unserem Reiseplan. Weniger als auf üblichen Inforeisen und gerade richtig, um die Zeit für die Sehenswürdigkeiten des Landes voll nutzen zu können. Noch dazu waren gerade diese Hotels – ein Familienhotel (Eden Andalou), ein Boutiquehotel (Hivernage Hotel & Spa) und ein Riad (Riad Talaa12) – die perfekte Auswahl.
Wir selbst haben im Mövenpick Hotel Mansour Eddahbi Marrakech übernachtet. Wunderschön, groß (ich habe mich am Anfang natürlich verlaufen), aber relativ nah an der Medina. Für unsere Ausflüge ideal.

Gegessen haben wir u.a. in wunderschönen Lokalen, wie der Lotus Club mit zusätzlicher Tanzshow und Clubmusik, der berühmte Instagram-Hotspot Le Jardins du Lotus oder der Riad Si Said. Marokkanisches Essen ist gut gewürzt und schmeckt super lecker – eventuell muss sich aber der ein oder andere erst an das Essen gewöhnen, wenn man zu Hause nicht so würzig isst.

Besonders fasziniert war ich von den Riads und den wunderschönen Innenhöfen mit Bäumen, Blumen und Brunnen. Erstaunlich, wie unscheinbar diese Häuser von außen wirken mit ihren gleichmäßigen, orangen Lehmwänden und wie wenig man in den Innenhöfen vom Trubel der Straßen mitbekommt.

Bist du eher Typ Quad oder Typ Kamelreiten? Die Quadtour in der Wüstenlandschaft hat mir unheimlich viel Spaß gemacht und ist eines meiner Highlights dieser Reise! Das kann ich jedem empfehlen, der nach dem Kulturprogramm auch mal etwas Action braucht.

Oder vielleicht doch eine Trekkingtour durch das Atlas-Gebirge? Diese haben wir an unserem letzten Tag gemacht. Hierfür ist allerdings gute Kondition wichtig. Man unterschätzt doch schnell die Hitze und die Anstrengung durch einige Höhenmeter. Viel trinken ist hier das A und O! Wer danach noch mehr will, kann sich im Ökoresort Terres d’Amanar am Hochseilgarten oder Abseilen versuchen.

Da klingt ein Hamam mit anschließender Massage im Les Bains du Lotus wie ein Segen nach den anstrengenden Tagen. Tiefenentspannt und mit babyzarter Haut schlossen wir damit unsere Reise ab.

Marrakesch hat mich komplett fasziniert. Auf dieser kurzen Reise konnten wir natürlich nicht alles, aber einiges und gerade die Vielfalt der Stadt kennenlernen.
Wer es also noch auf seiner „Bucket List“ stehen hat, sollte Marrakesch auf jeden Fall in Angriff nehmen!

Celina Lorén Amling
Holiday Land MCS Reisewelt, Osnabrück